Zahlen · Fakten · Quellen
WordPress-Sicherheit ist kein Zufall, sondern eine Entscheidung.
WordPress ist das meistgenutzte CMS der Welt – und genau deshalb ein beliebtes Ziel für automatisierte Angriffe, Schadcode und Login-Attacken. Um deine Seite zu schützen, musst du die realen WordPress Sicherheitsrisiken kennen. Nicht Panik ist die Lösung, sondern saubere Absicherung, laufende Pflege und ein wachsames Auge auf deine Website.
Darum ist WordPress-Sicherheit wichtig
Kleine Website, kleines Risiko? Leider nein.
Warum gerade kleine Websites häufig Opfer von Angriffen werden
Viele Betreiber kleiner Websites denken: „Bei mir gibt es doch nichts zu holen.“ Genau das ist einer der häufigsten Irrtümer. In der Praxis laufen viele Angriffe heute automatisiert ab. Angreifer suchen nicht gezielt nach bekannten Marken oder großen Unternehmen, sondern nach Websites, die sich leicht übernehmen oder missbrauchen lassen.
Dabei geht es oft nicht einmal direkt um Kundendaten. Eine kompromittierte Website kann auch für Spam, Phishing, schädliche Weiterleitungen oder versteckte Manipulationen missbraucht werden. Gerade kleinere Websites geraten deshalb oft ins Visier, weil sie im Alltag seltener aktiv überwacht und technisch gepflegt werden.
Angreifer fragen oft nicht, wie groß eine Website ist – sondern nur, wie leicht sie sich missbrauchen lässt.
Was WordPress-Websites konkret angreifbar macht
Die meisten Sicherheitsprobleme entstehen nicht durch einen spektakulären „Hackerangriff aus dem Nichts“, sondern durch bekannte Schwachstellen, fehlende Pflege und vermeidbare Sicherheitslücken im Alltag. Genau diese Punkte machen WordPress-Websites in der Praxis besonders angreifbar.
Oft ist nicht ein großer Fehler das Problem, sondern viele kleine Sicherheitslücken, die zusammen eine offene Tür ergeben.
Was nach einem erfolgreichen Angriff passieren kann
Ein erfolgreicher Angriff ist selten nur ein technisches Problem. Je nach Art des Vorfalls kann der Schaden wirtschaftlich, rechtlich und reputationsbezogen spürbar werden – und oft deutlich teurer als saubere Prävention.
Ein Sicherheitsvorfall kostet oft nicht nur Technik oder Daten – sondern vor allem Vertrauen, Zeit und Sichtbarkeit.
Zahlen, Fakten und Quellen zu WordPress Sicherheitsrisiken
Die folgenden Zahlen zeigen, wie aktiv Angriffe auf WordPress-Websites stattfinden und warum laufende Absicherung so wichtig ist.
7.966 neue Schwachstellen 2024
2024 wurden 7.966 neue Schwachstellen im WordPress-Ökosystem veröffentlicht – das sind im Schnitt rund 22 neue Schwachstellen pro Tag.
Quelle: Patchstack, State of WordPress Security 2025
96% davon in Plugins
96 % dieser Schwachstellen betrafen Plugins, nur 4 % Themes. Im WordPress-Core selbst wurden laut Patchstack nur 7 Schwachstellen erfasst.
Quelle: Patchstack, State of WordPress Security 2025
5 Stunden bis zur massenhaften Ausnutzung
Bei stark ausgenutzten Sicherheitslücken lag die mittlere Zeit bis zur massenhaften Ausnutzung bei nur 5 Stunden. Etwa die Hälfte der High-Impact-Schwachstellen wurde laut Patchstack innerhalb von 24 Stunden angegriffen.
Quelle: Patchstack, State of WordPress Security 2026
13,8 Milliarden Brute-Force-Angriffe in Q4 2025
Wordfence meldete für sein Schutznetzwerk im Q4 2025 rund 13,8 Milliarden blockierte Brute-Force-Angriffe sowie 9,1 Milliarden blockierte Exploit- und Probe-Anfragen.
Quelle: Wordfence, Quarterly Threat Intelligence Report Q4 2025
1.176.701 infizierte Websites bei Sucuri erkannt
Sucuri erkannte 2024 bei seinen Scans insgesamt 1.176.701 infizierte Websites. Darunter waren 822.651 aktive Malware-Infektionen oder schädliche Weiterleitungen. Zusätzlich registrierte Sucuri 422.741 kompromittierte Websites mit SEO-Spam.
Quelle: Sucuri, SiteCheck Malware Trends Report 2024
Die Zahlen zeigen deutlich: Angriffe auf WordPress-Websites sind kein Ausnahmefall, sondern ein dauerhaftes und weitgehend automatisiertes Problem.
WordPress-Sicherheit ist kein Extra, sondern laufende Verantwortung
WordPress kann sicher betrieben werden – aber nicht nebenbei und nicht nach dem Prinzip Hoffnung. Wer Updates, Pflege, Monitoring und Absicherung ernst nimmt, reduziert Risiken deutlich und erkennt Probleme früher, bevor echter Schaden entsteht.
Ich unterstütze Unternehmen dabei, ihre WordPress-Website sauber abzusichern, technisch zu pflegen und Risiken frühzeitig zu erkennen – verständlich, strukturiert und ohne unnötige Panikmache.
